Vorstellung


Das Unternehmen für angepasste Arbeit Jean Regniers ist eine soziale Fabrik, in der benachteiligte, aber hochmotivierte Arbeiter ihre volle Entfaltung durch eine einträgliche Arbeit finden.

Das Atelier Jean Regniers wurde 1968 von der Belgischen Nationalen Liga zur Unterstützung von Cerebralparesen (Baronin Evelyn Drory) gegründet und bietet allen seinen Arbeitern eine angemessene Arbeit, die ihren jeweiligen Einschränkungen Rechnung trägt. Das Glück seiner Arbeiter ist der einzige und wahre Grund für seine Existenz.
Seit seiner Gründung ist das A.J.R. stetig gewachsen und beschäftigt heute 319 Personen, da es seinen gesamten Gewinn in die Produktionsanlagen und die Schaffung von Arbeitsplätzen reinvestiert.

Ihre Produktionen müssen und sind von hoher Qualität, sie werden zu studierten wettbewerbsfähigen Preisen verkauft, sie sind zertifiziert. Nichts unterscheidet seine Fabriken von denen seiner Konkurrenten, außer dass er seine Gewinne in die Aufwertung und soziale Wiedereingliederung seiner behinderten Arbeiter reinvestiert.

Die Entreprise de Travail Adapté Jean Regniers gehört seit über vierzig Jahren zu den besten Unternehmen der Wallonie. 

Historisch

Das Centre Arthur Regniers wurde 1963 gegründet, neun Jahre nach der Gründung der Belgischen Nationalen Liga zur Unterstützung von Menschen mit Zerebralparese (Ligue Nationale Belge d'Aide aux Paralysés Cérébraux). Bis 1968 zeigte die Erfahrung, dass die Wiedereingliederung von zerebral gelähmten Menschen in eine normale wirtschaftliche Umgebung nicht realisierbar war. Die Liga richtete ganz natürlich eine geschützte Werkstatt ein, um über den Begriff der einfachen Beschäftigung hinauszugehen und sich auf den Faktor der Rentabilität zu stützen.

Die großen Schritte


1968: Das Ateliers Jean Regniers wird am 1. August 1968 mit 11 Beschäftigten eröffnet. Es hat vier Abteilungen: Verpackung, Sprechanlagen, Kunststoff und Paletten.


1971: Der Umsatz übersteigt zehn Millionen belgische Francs. Im folgenden Jahr werden 80 Arbeitnehmer beschäftigt und der Umsatz steigt auf über 15 Millionen belgische Francs.


1972: Besuch von Königin Fabiola. Die Zahl der Beschäftigten steigt auf 106, die Anlagen werden um 800 m2 erweitert. Beitritt zum Verband der chemischen Industrie Belgiens.


1973: Einrichtung einer Abteilung für Verwaltungsarbeiten, Nähen und Verpackung (STAC).


1974: Aufgabe der Füllung und Ausbau der Kunststoffabteilung. Vergrößerung der Lagerräume.


1979: Provinzialisierung des Centre Arthur Regniers. Die Werkstatt bleibt mit Zustimmung der Provinz Hennegau in Privatbesitz.


1982: Einrichtung der Abteilung Tenside.


1983-1984: Bau von fast 10.000 m2 auf über 5 Hektar. Einführung eines EDV-Systems, insbesondere für die Lagerverwaltung. Die Werkstatt sorgt für ihren eigenen Transport.


1986: Modernisierung und Automatisierung der Bleichmittelproduktion. Die Kunststoffabteilung wird durch die Einführung neuer automatischer Schweißgeräte industrialisiert, die der Arbeitskette ihren Rhythmus aufzwingen und entsprechende Schulungen erfordern.


1988-1999: Das Atelier wächst auf 250 Arbeiter mit einem Umsatz von einer halben Milliarde belgischer Francs. Das Jahr 1988 wird jedoch das traurigste bleiben, da es den Tod unserer Gründerin, Baronin Evelyn Drory Van den Eynde, mit sich bringt. Sechs Jahre später starb unser anderer Gründer, Jean Regniers.


1995: Bau des neuen Komplexes für die Abteilung Tenside und Erhalt der ISO 9001-Zertifizierung für die Abteilung Bleichmittelherstellung und -abfüllung.


1996-2010: Die Werkstatt ist seit über 20 Jahren in das soziale Leben des Dorfes und der gesamten Einrichtung integriert. Im Laufe der letzten zehn Jahre erreichte der Umsatz des Ateliers Jean Regniers einen Spitzenwert von 25 Millionen Euro, der von 320 Vollzeitbeschäftigten erwirtschaftet wurde.


Anfang der 2000er Jahre wurden 4 Hektar Land gekauft, um die Lager für Rohstoffe und Fertigprodukte zu erweitern. Es wurden zwei Palettentrockner installiert und mit Hilfe von EU-Fonds eine Heizanlage mit unseren Holz- und Kartonabfällen errichtet. Im Jahr 2009 wurde eine automatisierte Linie für alle Palettenkategorien in Betrieb genommen.

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